Ode an den Fasching
Narren, nicht diese Nähnadel,
sondern, lasst uns spitzige
nehmen und nähfreudigere.
Narren, schöner Faschingsfunken,
Reflexionauten im Delirium
Wir betreten schlaftrunken,
Himmlische dein Trianschltum.
Deine Näherinnen binden wieder,
Was die Schere streng geteilt;
Alle Narren werden Brüder,
wo die Nähmaschine weilt.
Wem der grosse Wurf gelungen,
Eines Narren Freund zu sein,
Wer ein närr’sches Weib errungen,
Bringe hier sein Schnopsal ein!
Ja, wer auch nur eine Verkleidung,
Sein nennt auf dem Trianschltum!
der tanze sehr mit Neigung,
lachend nah der Bar mit Rum.
Prosecco trinken alle Närrinnen,
aus den Flaschen ungestüm;
alle ledigen Verehrerinnen,
sind angetan von uns’rem Kostüm.
Gaude gab er uns aus Reben,
Einen Narr, mord’s der Fatz!
Wollust ward dem Narr gegeben,
er ist der Reflexionauten Schatz.
So froh, dass wir auf ihn fliegen,
Durch eines Narren genialen Plan,
Tanzet, Reflexionauten ohne Scham,
wie ein Trianschler zu siegen.
Narren, schöner Faschingsfunken,
Reflexionauten im Delirium
Wir betreten schlaftrunken,
Himmlische dein Trianschltum.
Deine Näherinnen binden wieder,
Was die Schere streng geteilt;
Alle Narren werden Brüder,
wo die Nähmaschine weilt.
Begrüße euch liebe Narren!
Dies Trianscheln gilt der ganzen Welt!
Fasching unterm Konfettizelt
Reflexionaut muss Loatawaga fahren.
Am Aschermittwoch stürzt nicht nieder?
November dem 11. ihr euch erfreut,
Trianschler, uns hat es nicht gereut,
der Fasching beginnt dann wieder!
© by Didi


